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Davos-Berlin-Paris-Moskau-Berlin
Juri Elperin ist Gast einer Veranstaltung der DAMU e.V.

Der 1917 geborene Übersetzer und Autor Juri Elperin hat seine Erinnerungen aufgeschrieben und wird daraus lesen.
Sehr herzlich laden wir zu der Veranstaltung mit Juri Elperin ein, die am 29.01.2010, 19 Uhr, im Kaminzimmer des Literaturhauses Berlin, Fasanenstr. 23, stattfinden wird. Der Eintritt kostet 2€.
Weitere Informationen unter www.damu.de.


Ausstellung „Farben der Heimat”
Malerei aus Belarus in Berlin

23. Januar – 27. Februar

Vladimir Hadarovich ist ein der prominentesten belarussischen Künstler. Nach seinem Studium an drei verschiedenen Kunsthochschulen hatte er viele Ausstellungen und dozierte selbst an der staatlichen Minsker Kunsthochschule. Seine Werke sind bereits in belarussischen Museen und in vielen Galerien und privaten Sammlungen in ganz Europa vertreten.

Die vom Meister der filigranen Farben virtuos gearbeitete Gemälde rekurrieren auf traditionelle Techniken und Motive seiner Heimat. Farblichkeit, Objekte und Ornamente der belarussischen Volkskunst bilden die künstlerische Klammer seines Werks. Seine Kunst verbindet präzise Spiegelungen der Wirklichkeit mit tiefen Einblicken in das geistig-kulturelle Erbe des Landes.

Bei aller Vielfalt seines Schaffens liebt Hadarovich besonders das Stillleben als Ausdruck seiner Nähe zu zeitlosen Werten. Poetisch beschreibt er die Idyllen ländlicher Einfachheit, Reinheit und Ursprünglichkeit.

Die Ausstellung "Farben der Heimat" wird in der Galerie Nikolai, Spandauer Straße 25, 10178 Berlin, vom 23 Januar bis zum 27. Februar 2010 ;gezeigt.
Vernissage: 22. Januar 2010, 19 Uhr

Flyer der Ausstellung


EIN RUSSISCHER SOMMER

Kinostart Deutschland 21. Januar 2010

1910. Leo Tolstois Frau Sofia (Helen Mirren), seit 48 Jahren mit dem weltberühmten Autor verheiratet, ist außer sich. Tolstois (Christopher Plummer) engster Vertrauter Chertkov (Paul Giamatti) hat ihren geliebten Mann hinter ihrem Rücken dazu überredet, die wertvollen Rechte an seinen Werken nicht ihr und den gemeinsamen Kindern, sondern dem russischen Volk zu vermachen. Und das, obwohl sie ihm ihr Leben gewidmet hat. Ja sogar, eigenhändig, das Manuskript von Krieg und Frieden sechs Mal abgeschrieben hat!

Voller Leidenschaft nimmt sie den Kampf um ihr gutes Recht auf - doch an den Idealen (und dem Ego) ihres Mannes ist nicht zu rütteln. Je mehr Sofia wie eine Furie durch den herrschaftlichen Familiensitz fegt, desto leichter wird es für Chertkov, Tolstoi von der Richtigkeit seiner Entscheidung zu überzeugen.

Genau zwischen die Fronten dieses Minenfelds gerät Valentin (James McAvoy), Tolstois junger neuer Sekretär. Als glühender Verehrer bewundert er vor allem Tolstois Ansichten über die bedingungslose Liebe - auch wenn sich seine eigenen Erfahrungen auf diesem Gebiet bisher noch in Grenzen halten. Ganz im Gegensatz zur schönen und geistreichen Lehrerin Masha (Kerry Condon), die ihre Gedanken über freie Liebe und Sex zum Erstaunen Valentins offen und unbekümmert äußert.

Während der Konflikt zwischen Tolstoi und Sofia epische Ausmaße annimmt und eine wunderbare, lebenslange Liebe nach Jahren des Glücks zum Scheitern zu bringen scheint, lernt Valentin selbst in diesem Sommer die Liebe endlich kennen...
Der Trailer zum Film unter www.einrussischersommer-derfilm.de
Filmplakat im PDF-Format


Museum Berlin-Karlshorst
Veranstaltungen anlässlich 65 Jahre Kriegsende in Europa
„Von Auschwitz nach Karlshorst“

Aus Anlass des 65. Jahrestages des Kriegsendes in Europa lädt das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst deutsche und russische Referenten ein, um sich auszutauschen über die Ereignisse des Kriegsendes 1945 und die Erinnerung daran.

28. Januar Vortrag „Befreiung der Konzentrationslager“
24. Februar Vortrag „Treffen an der Elbe“
24. März Vortrag „Sturm auf Berlin“
21. April Ausstellunger „Kapitulation in Karlshorst“
22. Juni Vortrag „Die Rede von der Befreiung“

am 8. Mai findet wie jedes Jahr das Museumsfest statt.

Die näheren Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem als pdf-Datei angehängten Programm.

Museum Berlin-Karlshorst
Zwieseler Straße 4, 10318 Berlin
www.museum-karlshorst.de


Fotoausstellung "Wasser und Eis" von Vladimir Soloviev
Sonntag 20.12.2009, 14:00 Uhr bis Samstag 27.02.2010, 16:00 Uhr
in der Kulturkneipe Frauenstraße 24, 48143 Münster

Vladimir Soloviev:
"Die beliebte Phrase „Fotografie sei ein Spiegel der Welt, die uns umgibt“ ist inzwischen so allgemein, dass sie nur noch wenig aussagt. Dabei spiegelt Fotografie nicht nur das Bild unserer Umwelt, sondern modifiziert es, ja es kann es sogar transformieren. Zwischen dem, was wir in unserem Umfeld sehen und dem, was wir auf einem Foto sehen, bestehen große Unterschiede. Der wichtigste Unterschied ist nicht einmal der, dass die Fotografie die Realität einfriert und ihr ein wichtiges Merkmal, die Bewegung, entzieht. Wichtiger ist vielmehr, dass wir beim Drücken des Auslösers unsere eigene Welt schaffen, die Welt, die wir sehen und den Menschen nahe bringen wollen. Die reale Welt wird abstrakt und diese Abstraktion wird zu einer eigenen Realität. Ein Foto ist ein Symbol, das die Beziehung zu der uns umgebenden Welt definiert und jedes Foto erzählt eine Geschichte über die Welt, eine aus einer unendlichen Menge von Geschichten. Vielleicht ist die Phrase „Fotografie sei ein Spiegel der Welt“ deswegen so beliebt.

Mein besonderes Interesse ist es, den Wechsel der Naturelemente „Wasser und Eis“ in der Fotografie zu spiegeln. Flüssiges Wasser ist die Basis alles Lebendigen auf dieser Erde, ist das Elixier des Lebens. So dachten die Alten, die dem Wasser die magische Kraft der Reinigung beimaßen. Wahrscheinlich gibt es auf der Erde kein gleichzeitig so verbreitetes wie geheimnisvolles Naturelement wie das Wasser in seinen flüssigen und festen Zuständen. Flüssiges Wasser als Symbol des geregelten Chaos und starres Eis als Symbol konkreter Ordnung. Eis ist bezaubernd schön. Aber man braucht es nur zu berühren und schon fängt ein Kampf an, jener kaum wahrgenommene Kampf, der nirgendwo sonst so spürbar wird, wie auf unserer Handfläche, wenn wir ein Stückchen Eis darauf legen: der Kampf um das Chaos."
Mehr Informationen unter: http://www.soloview.de

Verein Frauenstraße 24 e.V.
Frauenstraße 24
48143 Münster
Telefon: 0251-4828739
www.f24-kultur.de


Die russische Avantgarde im Museum Ludwig. Neue Blicke auf die Sammlung
26. Mai 2009 bis 22. August 2010 Projektreihe Museum Ludwig, Köln


TEIL 1: MAI 2009 - DEZEMBER 2009
„EINE OHRFEIGE DEM ÖFFENTLICHEN GESCHMACK."
DER KUBOFUTURISMUS UND DER AUFBRUCH DER MODERNE IN RUSSLAND

Anlässlich des 100. Geburtstags des futuristischen Manifests von Marinetti, widmet sich die erste Präsentation dem Aufbruch der Moderne in Russland. Die ca. 40 Werke von 23 Künstlern, die zum Teil zum ersten Mal gezeigt werden, spiegeln den anregenden künstlerischen Austausch Russlands mit Italien und Frankreich vor Ausbruch des ersten Weltkrieges wider. Spitzenwerke des Kubofuturismus von Popova und Exter werden ebenso wie Werke des Rayonismus von Larionow und Gontscharowa zu entdecken sein.

TEIL 2: FEBRUAR - AUGUST 2010
WEGE ZUR ABSTRAKTION UND ZURÜCK: KASIMIR MALEWITSCH UND SEIN UMFELD

Im Museum Ludwig befindet sich eine der international größten Sammlungen von Werken Kasimir Malewitschs. Zum ersten Mal seit zwanzig Jahren wird das gesamte Malewitsch Konvolut zu sehen sein. Die Gemälde, Skulpturen und grafischen Arbeiten aus allen Schaffensperioden ermöglichen einen Einblick in die Entwicklung des Künstlers von der figurativen Kunst über die Abstraktion bis hin zur Gegenständlichkeit. Vier der Gemälde Malewitschs werden im Rahmen der Ausstellung kunsttechnologisch untersucht. Suprematistische Werke von Künstlern aus Malewitschs Umfeld ergänzen die Ausstellung.

Politische Bilder. Sowjetische Fotografien 1918-1941. Die Sammlung Daniela Mrázkowá
23.10.2009 bis 31.01.2010

„Wir sind verpflichtet zu experimentieren!", erklärte Alexsandr Rodtschenko 1924, um die großen Aufgaben der Fotografie für die Gestaltung des neuen gesellschaftlichen Lebens der Sowjetunion darzulegen und Taten anzumahnen. Viele Fotografen folgten seinem Beispiel einer resoluten Abkehr von den klassischen Traditionen hin zu einer medienspezifischen Bildsprache für die revolutionäre Umgestaltung Russlands zur Sowjetunion. Sie wählten ungewohnte Bildausschnitte, arbeiteten mit extremen Perspektiven und entdeckten ‚neue' Motive beim industriellen Aufbau des Landes, im Großstadtleben und bei den vielen ethnischen Volksgruppen der Sowjetunion.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10 – 18 Uhr
jeden ersten Donnerstag im Monat: 10 – 22 Uhr
Eintritt und Anreise

 
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