Förderpreis 2009 „Partnerschaft und nachhaltiges Bürgerengagement in der west-östlichen Zusammenarbeit”
Der Internationale Club im Auswärtigen Amt e. V. schreibt in Zusammenarbeit mit der Stiftung West-Östliche Begegnungen den Förderpreis 2009 „Partnerschaft und nachhaltiges Bürgerengagement in der west-östlichen Zusammenarbeit“ aus. Ausgezeichnet wird der Einsatz von Bürgern in zivilgesellschaftlichen Initiativen und Vereinen für Völker verbindende Begegnungsprojekte und nachhaltige partnerschaftliche Zusammenarbeit mit einem oder mehreren Partnern in der Russischen Föderation, der Ukraine, in Belarus, den Ländern des Baltikums und in anderen, auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion entstandenen unabhängigen Staaten. Der Preis ist mit 10.000 EUR dotiert und kann auf verschiedene Preisträger verteilt werden.
Bewerbungsfrist jetzt verlängert bis zum 15. Mai 2009
Die ausführliche Ausschreibung finden Sie unter:
www.stiftung-woeb.de/Foerderpreis_2009.pdf
Europäische und internationale Schulpartnerschaften
Ost-, Mittelost- und Südosteuropa, Baltische Staaten und Russland
Alle wichtigen Informationen über Maßnahmen im Bereich der Schulpartnerschaften mit den Staaten Ost-, Mittelost- und Südosteuropas, den baltische Staaten und Russland sind ab Mitte Dezember 2008 auf der Homepage des Pädagogischen Austauschdienstes www.kmk-pad.org zu finden.
Neuanträge für das Schuljahr 2009/2010 müssen bis zum 31. Mai 2009 eingereicht werden.
Ansprechpartnerin: Frau Angenendt,
Telefon: 0228 501 306,
Fax: 0228 501 301 oder 259,
e-mail: barbara.angenendtatkmk.org
Schulpartnerschaften außerhalb der EU (PASCH-Initiative)
Im Rahmen der Initiative des Auswärtigen Amtes „Schulen: Partner der Zukunft” (PASCH-Initiative) können Schulpartnerschaften weltweit gefördert werden. Zuschüsse sind u.a. möglich zu den Reisekosten ausländischer und vereinzelt auch deutscher Schülergruppen, zu vorbereitenden Besuchen und zu Kosten, die bei der gemeinsamen Projektarbeit entstehen.
Die PASCH-Initiative fördert u.a. Schulpartnerschaftenmit den Staaten:
Zentralasien: Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Mongolei
Kaukasus: Armenien, Aserbaidschan, Georgien
Osteuropa: Ukraine, Belarus, Moldau
Weitere Informationen gibt es unter www.pasch-net.de
Das Partnerschulnetz.de ist eine virtuelle Partnerbörse, die im Rahmen der Initiative des Auswärtigen Amts „Schulen: Partner der Zukunft” entwickelt wurde. Sie ermöglicht es deutschen und ausländischen Schulen weltweit, Wege zu einer internationalen Partnerschaft zu finden.
kulturweit – Der Freiwilligendienst des Auswärtigen Amts
Mit „kulturweit” können junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren einen kulturellen Freiwilligendienst im Ausland absolvieren. Für sechs oder zwölf Monate leben und arbeiten die Freiwilligen in einem anderen Kulturkreis und erhalten dadurch unmittelbaren Zugang zu fremden Kulturen und Ländern. Die Partnerorganisationen bieten den Freiwilligen Einsatzstellen in Afrika, Asien, Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa mit vielfältigen Aufgaben an. Die Aufgabenbereiche der Freiwilligen sind vielseitig; möglich ist beispielsweise die Organisation von Projekten in einer Außenstelle des DAAD , des Goethe Instituts oder des Deutschen Archäologischen Instituts oder der Einsatz in einer deutschen Schule (Hausaufgabenbetreuung, Schultheater, Unterstützung des schulischen Angebotes).
Weitere Informationen gibt es unter www.kulturweit.de
Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch
Die zentrale Aufgabe der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch ist die finanzielle Förderung von Programmen in den folgenden Bereichen:
- Programme im Bereich Schulischer Austausch und Sprachförderung richten sich an Lehrer/innen und Schüler/innen.
- Der Programmbereich Außerschulischer Austausch richtet sich an Jugendliche und Fachkräfte der Jugendhilfe
- Der Bereich Beruflicher Austausch richtet sich an Berufsschulen, Auszubildende und junge Berufstätige.
Das Programmportfolio der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gGmbH i. Gr.
sowie einige weitere Informationen sind auf der Internetseite der Stiftung
www.stiftung-drja.de zu finden
EU-Programm „Jugend in Aktion”
Am 1.01.2007 startete das EU-Programm „Jugend in Aktion”, das Jugendbegegnungen und Jugendinitiativen (Aktion 1), den Europäischen Freiwilligendienst (Aktion 2) sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit durch länderübergreifende Vernetzung und Informationsaustausch mit Nicht-EU-Staaten (Aktion 3) fördert. Es unterstützt auch Jugendeinrichtungen, die auf europäischer Ebene tätig sind, beispielsweise mit Betriebskostenzuschüssen (Aktion 4). Gleichzeitig setzt das Programm auf die Stärkung der strategischen Zusammenarbeit von Akteuren in Jugendbereich (Aktion 5). „Jugendliche” im Sinne des Förderprogramms sind junge Menschen zwischen 13 und 30 Jahren. Damit hat die Europäische Union die Zielgruppe im Vergleich zum Vorläuferprogramm „Jugend” ausgeweitet (vorher: 15 bis 25 Jahre). Im Fokus der Förderung stehen europäische Themen, die das bürgerliche Engagement und die Stärkung der demokratisch-partizipativen Kompetenzen Jugendlicher betreffen.
Die Anträge werden bei der für Deutschland zuständigen Nationalen Agentur „Jugend für Europa” gestellt (www.jugendfuereuropa.de). Auf der Website der Nationalagentur finden Sie auch detaillierte Informationen zum Programm bzw. zur Angragstellung.
Internationaler Journalistenpreis „1989-2009: Europa im Dialog”
Zum 20. Jahrestag der friedlichen Revolution in Europa schreibt MitOst den von der Robert Bosch Stiftung geförderten Internationalen Journalistenpreis „1989-2009: Europa im Dialog” aus. Gesucht werden Beiträge über das zusammenwachsende Europa jenseits der alten Trennlinie von Ost und West.
Bewerben können sich Print- und Online-Journalisten im Alter von 18 bis 35 Jahren aus der Europäischen Union, den östlichen Nachbarstaaten sowie der Russischen Föderation. Die Texte können in der Landessprache verfasst werden. Sie müssen seit August 2008 in Print- oder Onlinemedien veröffentlicht worden sein. Bewerbungsschluss ist der 20. August 2009.
Die international besetzte Jury nominiert zehn Autoren, die im Herbst 2009 zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen werden. Die besten drei Beiträge werden dort mit einem Preisgeld in Höhe von 2.500, 1.500 und 1.000 Euro gewürdigt. Außerdem besuchen die Teilnehmer erfahrene Journalisten in ihren Redaktionen und lernen Vertreter aus Politik und Kultur kennen. Die besten Beiträge erscheinen in einem Sammelband im Februar 2010 und werden in einer auf Medienpartnerschaften gestützten Kampagne präsentiert.
Weitere Informationen unter www.mitost.org/medienprojekt1989.html
Förderwettbewerb Geschichtswerkstatt Europa
Die Geschichtswerkstatt ist ein Förderprogramm des Fonds „Erinnerung und Zukunft” und der Robert Bosch Stiftung. Der gesetzliche Auftrag des Fonds „Erinnerung und Zukunft” besteht darin, Projekte zu fördern, die der Völkerverständigung, den Interessen von Überlebenden des nationalsozialistischen Regimes, dem Jugendaustausch sowie der Erinnerung an die Bedrohung durch totalitäre Systeme und Gewaltherrschaft dienen.
Das Programm Geschichtswerkstatt Europa möchte die kritische Auseinandersetzung junger Menschen mit nationalen Deutungsmustern von Geschichte in Lehrbüchern, Ausstellungen, Museen u.ä. fördern und hat das Ziel, europäische Dimensionen nationaler und lokaler Geschichte sichtbar zu machen.
Das Programm richtet sich an Studierende und Hochschulabsolventen der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie an Pädagogen aus Deutschland, die gemeinsam mit Partnern aus den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas internationale Projekte realisieren wollen. Auch trinationale Projekte mit israelischen oder palästinensischen Partnern sind willkommen.
Eine ausführliche Programmausschreibung mit methodischen Hinweisen finden Sie unter
www.geschichtswerkstatt-europa.de
Fond „Erinnerung und Zukunft” der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft”
GESCHICHTSWERKSTATT EUROPA
Markgrafenstraße 12-14
10969 Berlin
Tel: (030) 25929745
Fax: (030) 25929742
E-Mail: martin@fonds-ez.de
www.fonds-ez.de
Partnerschaft für gesellschaftliche Initiativen - Förderung der zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Polen, der Ukraine, Belarus und dem Kaliningrader Gebiet
Im Rahmen dieses Förderprogramms wird die Zusammenarbeit von Initiativen und NGOs aus Polen, Deutschland, der Ukraine, Belarus und dem Kaliningrader Gebiet im Rahmen trilateraler Projekte gefördert. Es handelt sich um eine gemeinsame Programminitiative der Robert Bosch Stiftung und Stefan Batory Stiftung, die mit der Stiftung PAUCI als Programmpartner für die Ukraine durchgeführt wird.
Mit dem Beitritt Polens zur EU sind die Ukraine, Belarus und das Kaliningrader Gebiet zu direkten Nachbarn der EU geworden. So unterschiedlich diese drei Nachbarländer der EU heute sind: Die Entwicklung des nichtstaatlichen Sektors ist ein wichtiges Element für die Entstehung einer funktionierenden Zivilgesellschaft. Eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Kontakten von aktiven Bürgern spielen NGOs. Gemeinsame Initiativen bieten eine Chance, zivilgesellschaftliche Potentiale zu stärken und Erfahrungen im Aufbau von grenzüberschreitenden Kontakten zu sammeln. Das Programm will zur Entwicklung und Stärkung gut nachbarschaftlicher Kontakte beitragen, indem gemeinsame Lösungen für konkrete Probleme gesucht werden.
Der Förderwettbwerb wird für das Programmjahr 2009/2010 letztmalig ausgeschrieben. Ziele des Förderwettbewerbs sind,
- das Bürgerengagement in lokalen und regionalen Initiativen in der Ukraine, in Belarus und im Kaliningrader Gebiet zu unterstützen,
- sie in erfolgreiche bestehende deutsch-polnische Partnerschaften einzubinden oder deutsche Partner in bestehende Partnerschaften zwischen Polen und seinen östlichen Nachbarn zu integrieren,
- das Interesse an einer gegenseitigen Zusammenarbeit zu fördern und damit zur Entstehung langfristiger Projektpartnerschaften beizutragen.
Um eine Förderung für ein gemeinsames Projekt können sich nichtstaatliche Organisationen aus Polen, Deutschland, der Ukraine, Belarus und dem Kaliningrader Gebiet bewerben. Die Organisationen aus Deutschland, Polen und der Ukraine müssen in jedem Fall nichtstaatliche Organisationen sein. Bei Projekten, bei denen es der Charakter der Aktivitäten rechtfertigt, können in begründeten Ausnahmen auch öffentliche Institutionen wie Schulen, Kulturzentren, Sozialeinrichtungen, Bibliotheken oder Museen aus dem Kaliningrader Gebiet oder aus Belarus eingebunden werden. In Belarus können auch nicht-registrierte Initiativen als Projektpartner teilnehmen.
Es sollen drei Partner zusammenarbeiten, davon muss einer seinen Sitz in Deutschland, der andere in Polen und der dritte entweder in der Ukraine, in Belarus oder im Kaliningrader Gebiet haben. Die Anträge können im Namen der drei Partner durch eine polnische, deutsche oder ukrainische nichtstaatliche Organisation gestellt werden.
Im Rahmen des Programms werden Projekte zur Entwicklung von Bürgerengagement gefördert. Sie können sich an unterschiedliche Zielgruppen richten. Die Projekte können unterschiedliche thematische Felder betreffen wie z.B. europäische Integration, gesellschaftliche und politische Bildung, Umweltschutz, Jugendbildung, Bürgerrechte, aber auch die Beschäftigung mit der Verantwortung für die gemeinsame Vergangenheit und ihr Kulturerbe.
Das gemeinsame Projekt soll
- zur Lösung eines bestehenden, konkreten Problems beitragen,
- das Bürgerengagement in lokalen Initiativen in Belarus, der Ukraine oder dem Kaliningrader Gebiet unterstützen,
- zur Schaffung längerfristiger trilateraler Partnerschaften beitragen.
Nicht gefördert werden können Projekte der humanitären Hilfe, Schüler- und Jugendaustausch, Veranstaltungen mit reinem Konferenz-Charakter, die Erstellung von Internetportalen ohne weitere Begleitaktivitäten, Investitionen (Bau, Renovierung), Deckungslücken in laufenden Haushaltsplänen, Forschungsprojekte, Publikationen und touristische Vorhaben sowie Projekte mit parteipolitischem oder religiösem Charakter.
Höhe der Förderung und Laufzeit der Projekte
Projekte werden aus Mitteln der Robert Bosch Stiftung und Stefan Batory Stifung gefördert. Die maximale Förderhöhe beträgt in der Regel 12.000 Euro je Projekt. Eine angemessene Kofinanzierung durch Dritte oder ein Eigenbetrag der beteiligten Projektpartner ist erwünscht.
In diesem letzten Programmjahr sollen einige umfangreichere Projekte gefördert werden (max. 20.000 Euro), die besonders zur Weiterentwicklung von trilateralen Partnerschaften beitragen und nachhaltige Projektergebnisse erwarten lassen. Sie können nur von Projektpartnern beantragt werden, die bereits in den letzten Jahren im Rahmen des Programms ein Projekt erfolgreich durchgefüghrt haben.
Die Laufzeit der beantragten Projekte beträgt maximal elf Monate. Die Projekte können frühestens am 01.02.2010 beginnen und müssen bis 31.12.2010 abgeschlossen sein.
Vermittlung von Kontakten
Bestehende bilaterale Partnerschaften, die noch einen Projektpartner suchen, können sich an die unten angegebenen Ansprechpartner wenden (Formular für Partnersuche als Download im Internet) wenden. Wir bemühen uns, soweit möglich Kontakte zu interessierten Partnerorganisationen im dritten Land zu vermitteln. Entsprechende Anfragen nach Partnerorganisationen werden bis zum 30.04.2009 entgegengenommen.
Eine weitere gute Möglichkeit, interessante Projektpartner zu treffen, ist das TriNet-Forum. Hier treffen sich Initiativen und NGOs aus der Ukraine, aus Polen und Deutschland zu einer Kooperationswerkstatt. Durchgeführt wird das Forum von der ukrainischen Stiftung PAUCI, der polnischen Robert Schuman Stiftung und der deutschen Organisation „djo - Deutsche Jugend in Europa”.
Weitere Informationen unter www.tri.net.pl.
Termine
bis 29.05.2009
Einreichung von trilateralen Projektskizzen bei der Stefan Batory Stiftung
(polnische und deutsche Organisationen) oder bei der Stiftung PAUCI (ukrainische Organisationen)
bis 03.07.2009
Einladung der ausgewählten Organisationen zum Projektpartnerseminar
14.-16.09.2009
Dreitägiges Seminar der ausgewählten Projektpartner D-PL-RU/BY
20.-23.09.2009
Viertägiges Seminar der ausgewählten Projektpartner D-PL-UA
bis 13.11.2009
Einreichung der ausführlichen Projektanträge
bis 11.12.2009
Entscheidung der Jury über die Förderung der Projekte
bis 18.12.2009
Benachrichtigung der Antragsteller über die Entscheidung der Jury
bis 29.01.2010
Abschluss der Förderverträge
01.02.-31.12.2010
Mögliche Laufzeit der Projekte
Ansprechpartner für weitere Informationen und Beratung
Stefan Batory Stiftung
Fundacja im. Stefana Batorego
Agata Gajewska-Dyszkiewicz
E-Mail: pis@batory.org.pl
Tel.: +48 22 (5360208)
Fax: +48 22 (5360220)
ul. Sapiezynska 10a
00-215 Warszawa, Polen
www.batory.org.pl
Stiftung PAUCI
Fundacja PAUCI
Kyiv Office
Olga Galytska
E-Mail: pauci.olga@gmail.com
Tel.: +38 44 4259258/59
Fax: +38 44 (4259295)
Illinska Straße 18, Office 1
Kyiv 04070, Ukraine
www.pauci.org
Robert Bosch Stiftung
Claudia Fisches
E-Mail: claudia.fisches@bosch-stiftung.de
Tel.: (+49) (0)711 /46084147
Dr. Carsten Lenk
carsten.lenk@bosch-stiftung.de
Tel.: (+49) (0)711 /4608479
Koordinatorin im Kaliningrader Gebiet
Julia Bardun
E-Mail: ybardoun@gazinter.net
Tel.: +7 902 (2181306)
Förderung von Studienaufenthalten in Russland
Stipendienprogramm „Metropolen in Osteuropa”
Das von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung eingerichtete Stipendienprogramm fördert Studienaufenthalte in Metropolen Ostmittel- oder Osteuropas, um Studienerfahrungen und Erwerb gründlicher Sprach- und Landeskenntnisse durch Sprachkurse, Studien- bzw. Forschungsvorhaben und Praktika zu vermitteln. Es richtet sich mit jährlich 15 Stipendien an hoch qualifizierte Studierende aller Fächer.
Information/Bewerbung:
Studienstiftung des deutschen Volkes
Ansprechpartner: Dr. Peter Antes
E-Mail: ostmetropolen@studienstiftung.de
http://www.studienstiftung.de/osteuropa.html
Stipendium für Studierende aus Mittel- und Osteuropa
COPERNICUS vergibt pro Semester in Berlin und München vier bis sechs Stipendien an ost-, mittel- und südosteuropäische Studierende. Die Stipendien dauern circa sechs Monate. Der genaue Beginn und das genaue Ende richtet sich nach den jeweils aktuellen Vorlesungsterminen der einzelnen Universitäten. Allgemein beginnen die Stipendien für ein Wintersemester jedoch im Oktober und enden Ende März/Anfang April. Für das Sommersemester ist der Beginn Anfang oder Mitte April und das Ende Mitte oder Ende September. Jeweils in den letzten zwei bis drei Monaten des Aufenthaltes in Deutschland absolvieren die Stipendiaten ein Praktikum in einem Unternehmen, einer Behörde oder bei einer Organisation.
Bewerbungsschluss ist jeweils der
01. September für das folgende Sommersemester (Programmbeginn 01. April) sowie der
01. März für das folgende Wintersemester (Programmbeginn 01. Oktober)
(Übergangsregelung). Weitere Information unter www.copernicus-stipendium.de/
Forschungs- und Studienaufenthalte in Deutschland
Osteuropaprogramm
Der Katholische Akademische Ausländer-Dienst e.V. ist das Begabtenförderungswerk der katholischen Kirche in Deutschland. Im Rahmen seines Osteuropa- Stipendienprogramms werden Stipendien - ohne Begrenzung der Fächer - an katholische Laien, vor allem junge Akademiker, Wissenschaftler und Studenten aus Russland und anderen Transformationsländern Osteuropas zur Finanzierung von Forschungs-/Studienaufenthalten in Deutschland vergeben. In begrenztem Umfang können auch orthodoxe Christen und Angehörige anderer Religionen gefördert werden.
Die Stipendien können nur an solche Personen vergeben werden, die ein konkretes Studien- oder Forschungsprojekt vorlegen und die Notwendigkeit eines Aufenthaltes in Deutschland begründen können. Besonders förderungswürdig sind jene Projekte, die in einer multiplikatorischen Weise den Um- und Aufbauprozessen sowie der Demokratisierung in Europa dienlich sind. Die Bewerbungen sollten in der Regel aus dem Heimatland über das zuständige Partnergremium erfolgen.
KAAD
Hausdorffstraße 151
53129 Bonn
E-Mail: oe1@kaad.de
Kunst- und Kulturförderung
Allianz Kulturstiftung unterstützt lokale, regionale und grenzüberschreitende Kunst- und Kulturprojekte, an denen vor allem die Jugend beteiligt ist.
Das dichte Netz der Zweigniederlassungen der Allianz-Versicherungs-AG spielt eine Schlüsselrolle: Die Vertreter unterstützen Kunst- und Kulturprojekte vor Ort oder setzen selbst Impulse.
Jedes Projekt wird mit maximal 2.250 EUR gefördert. Zwei Drittel davon übernimmt die Allianz Kulturstiftung, ein Drittel finanziert der Vertreter. Die Aktion KulturAllianzen beschränkt sich jedoch nicht nur auf den finanziellen Aspekt, die Vertreter unterstützen kulturelle Initiativen auch persönlich. So soll der Dialog zwischen Kultur und Wirtschaft in der jeweiligen Region gestärkt werden.
Die Förderkriterien der Allianz Kulturstiftung sind weit genug gefasst, um eine Einengung des Kulturbegriffs oder die Ausgrenzung bestimmter Sparten zu vermeiden. Der Förderschwerpunkt liegt auf gattungs- bzw. medienübergreifenden, zeitgenössischen Konzepten und Initiativen. Besonderes Augenmerk verwendet die Allianz Kulturstiftung dabei auf die Unterstützung von Projekten, die innovativ in Inhalt oder Methode sind und die neue Ansätze in Kunst, Kultur und Bildung im Moment ihrer Entstehung bewusst wahrnehmen. Die Projekte haben also oftmals Werkstattcharakter, wobei aktive Wissensproduktion und Erfahrungsaustausch während des Projektverlaufs ebenso eine Bedeutung haben wie das Endergebnis. Die zu fördernden Projekte sollen darüber hinaus geeignet sein, langfristige Breitenwirkung zu erzielen und Folgeprojekte nach sich zu ziehen.
Das Aktionsfeld ist dabei Europa im weitesten Sinne. Unterstützt werden vornehmlich multinationale und interkulturelle Kooperationsprojekte, die den europäischen Integrationsprozess wirkungsvoll und nachhaltig unterstützen. Dringlichkeit und europäische Dynamik sind essentielle Kriterien für die Projektauswahl ebenso wie eine hervorragende künstlerische, wissenschaftliche oder pädagogische Qualität oder eine besondere Relevanz im Sinne der Vermittlung europäischer Kulturgeschichte.
Weitere Informationen unter www.aktion-kulturallianzen.de
Sonderprogramm zur Förderung des Historikernachwuchses in Russland, der Ukraine, Moldawien und Weißrussland
Die Gerda Henkel Stiftung bietet seit 2001 ein Programm zur Förderung des Historiker-Nachwuchses in Russland, der Ukraine, Moldawien und Weißrussland an.
Ziel dieses zeitlich befristeten Sonderprogramms ist es, die Beschäftigung junger Historikerinnen mit der Geschichte des eigenen Landes zu unterstützen, Forschungsarbeiten zu beziehungsgeschichtlichen bzw. komparatistischen Themen anzuregen und die Erschließung von historischem Archivmaterial zu ermöglichen. Die Teilnehmer des Programms sollen möglichst mit deutschen Osteuropa-Historikerninnen kooperieren, die eine Mentorenfunktion übernehmen und in regelmäßigem Kontakt mit den Geförderten stehen.
Bewerber können jederzeit von deutschen Universitätsprofessoreninnen vorgeschlagen werden oder sich direkt an die Stiftung wenden.
Weitere Informationen bei Anna-Monika Lauter
Referentin Sonderprogramme
Gerda Henkel Stiftung
Malkastenstraße 15
40211 Düsseldorf
Tel: (0211) 359853
E-Mail: lauter@gerda-henkel-stiftung.de
www.gerda-henkel-stiftung.de
Europäische Freiwilligenagentur
Deutsch-Russischer Austausch e.V.aktuelle Ausschreibung für sechs bis zwölfmonatige Freiwilligenprogramme in der Ukraine und in Belarus ab
März 2009
Ausschreibung im PDF-Format
Bewerbungsschluss ist der 15. November 2008.
Information bei: Evelyn Scheer, Projektleiterin
Europäische Freiwilligenagentur Deutsch-Russischer Austausch e.V.
Badstr. 44, 13357 Berlin
Internet: www.austausch.org •
E-Mail: freiwillige@austausch.org
Tel.: 0049 (0) 30 44 66 80 17 •
Telefax: 0049 (0) 30 44 66 80 10
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